Geschichte

Die heutige De Grave-Antverpia N.V. wurde durch Patriarch Guillaume De Grave in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gegründet, nachdem er als Antwerpener Metzgersohn für einige Jahre eine Ausbildung im Bereich Binnenschifffahrt, bei der Antwerpener Befrachtungsgesellschaft E. Hensenne erhielt.

Gründerfamilie Dasbach, zuvor seit Anfang des 20. Jahrhunderts aktiv in Rotterdam, gründete gleichzeitig die Agence Maritime Antverpia welche sich als Logistikdienstleister überwiegend auf das deutsche Hinterland und die Binnenschifffahrt spezialisierte.

Bereits im Jahre 1949 transportierte De Grave ihre erste Ladung Sand aus dem belgischen Kempen nach Nordfrankreich, eine Tätigkeit die auch später fortgesetzt wurde, als die Söhne Fernand (1950) und Hermann (1961) in das Unternehmen eintraten.

Im Jahr 1956 erweiterte Agence Maritime Antverpia seine Aktivitäten in Belgien durch die Gründung eines eigenen Büros in Lüttich, um der Nachfrage der Industrie und insbesondere der Nachfrage der stark wachsenden Kalksteinbrüche entlang der Maas entgegenzukommen. 1963 während des strengen Winters konnte kein einziges Schiff der Agence Maritime Antverpia auf Grund der zugefrorenen Wasserstraßen Transporte durchführen. Seit 1967 übernahm die Gesellschaft Transporte von Kohlen, Erzen und Mineralien der Stahlindustrie aus Gent. Kurz darauf mussten die Inhaber der Agence Maritime Antverpia das Unternehmen im Jahr 1971 an die deutsche Stinnes Gruppe verkaufen das dadurch in Rhenus Antverpia N.V. aufging.

 

Die De Grave – Aktivitäten hatten in den 60er Jahren ein starken Zuwachs. Durch die Gründung einer Niederlassung in Duisburg ( 1968) und in Rotterdam (1975) erlebte das Unternehmen eine internationale Expansion. Neben einer sehr aktiven Präsenz auf der Schiffer-Börse, damals noch von der Regierung reguliert, wurden auch weitere logistische Dienstleistungen ( Expeditions-, Zoll- und Agententätigkeiten) entwickelt.

In den 70er und 80er Jahren entwickelten sich beide Unternehmen ( De Grave-Antverpia und Rhenus-Antverpia) auf den Binnenwasserstraßen weiter, wobei sich Rhenus Antverpia auch auf die Schubschifffahrt konzentrierte. Dank der starken Präsenz in der Großindustrie ( Stahl, Energie, Zement, Düngemittel ) nahm das Unternehmen dabei eine führende Position ein.

1988 feierte Guillaume De Grave seinen 80. Geburtstag, wobei er da fast 60 Jahre lang in der Binnenschifffahrt tätig war.

1993 sah die Familie De Grave die Möglichkeit Ihr erfolgreiches Unternehmen durch einen deutschen Aktionär führen zu lassen. Die Haniel-Gruppe, die schon sehr lange am Rhein tätig war, wurde Eigentümer der De Grave N.V. ohne jedoch die bekannte „Sputnik-Fahne“ für das Unternehmen auszutauschen.

Auf Grund der Liberalisierung des Binnenschifffahrtsmarktes und der Beendigung des obligatorischen Börsensystems im Jahr 1998, haben sich die deutschen Eigentümer von Rhenus Antverpia und De Grave bereits 1997 entschlossen ein Joint-Venture-Unternehmen zu gründen.
So wurde De Grave-Antverpia N.V. ins Leben gerufen.

 

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